Lade Veranstaltungen

Mit dem Quartett des französischen Bassisten Michel Benita, Jahrgang 1954, endet das MercatorJazz-Jahr 2020.  Gebürtig in Algier, zog Benita im Alter von fünf Jahren mit seinen Eltern nach Frankreich. Er begann an der Musikakademie von Montpellier zunächst mit dem Studium der Gitarre, dann Bass, wo er Unterricht bei Henri Texier nahm. 1981 zog er nach Paris, um als gefragter Studio- und Sessionmusiker tätig zu sein. Er arbeitete hier mit Michel Portal, Joe Lovano, Lee Konitz, Daniel Humair, André Ceccarelli, Michel Legrand, Horace Parlan, Archie Shepp und Adam Nussbaum zusammen. 

1986 wurde er in die erste Ausgabe des Orchestre National de Jazz aufgenommen, mit dem er auf Tourneen in Europa und Afrika unterwegs war. Ab 1988 präsentierte Michel Benita im Quartett mit der Pianistin Rita Marcotulli dem Publikum seine eigenen Kompositionen. Sein warmer, kraftvoller und flexibler Ton auf dem Kontrabass machen seine charakteristische Qualität aus. Sie führte ihn zu langjähriger Zusammenarbeit mit Musikern wie  Marc Ducret, François Jeanneau, Aldo Romano, NGuyên Lê and Peter Erskine, Andy Sheppard u.v.a.m. Dies bescherte ihm in den letzten 20 Jahren eine bedeutende Erfolgsgeschichte im europäischen Jazz und gemeinsame Auftritte mit musikalischen Größen wie Gil Evans, Martial Solal, McCoy Tyner, Toots Thielemans etc.